Bürkle & Partner informiert über die bekannten Maßnahmen


Corona Hilfs­maßnahmen

Wir haben Ihnen die wesentlichen uns momentan bekannten Maß­nahmen in Zeiten der Corona-Pandemie zur Abmilderung der Wirtschaft­lichen Folgen zusammen­gefasst. Sofern Sie weitere Informationen benötigen, kommen Sie gerne auf uns zu.

Geförderte Beratung in Höhe von bis zu 4.000 €

  • als gelisteter Berater des RKW Baden-Württemberg haben wir die Möglichkeit für Sie einen staatlichen Beratungs­zuschuss in Höhe von bis zu 4.000 € zu beantragen
  • wir erstellen für Sie eine Liquiditäts­planung um mögliche Liquiditäts­engpässe rechtzeitig erkennen zu können und um die Basis für eine Kredit­aufnahme zu schaffen.
  • Informationen finden Sie unter: RKW BW

Über­brückungs­hilfe 3

  • 3. Phase für die Monate November 2020 bis Juni 2021
  • Erstattung von bis zu 100% der monatlichen Fixkosten
  • Eigenkapitalzuschuss bis zu 40%
  • Baden-Württemberg erstattet in einigen Fällen einen fiktiven Unternehmerlohn
  • Antrag bis zum 31.08.2021 möglich
  • Antragsstellung nur durch prüfende Dritte, z.B. Steuerberater
  • Vgl. Bundesministerium für Finanzen

Neustarthilfe

  • Für Soloselbstständige, bestimmte Personen- und Kapitalgesellschaften mit nur geringen Fixkosten
  • Bis zu 5.000€ Zuschuss für Betriebskostenpauschale in Höhe von 25% des Vergleichsumsatzes
  • Antrag bis 31.08.2021 durch Soloselbstständige und prüfende Dritte möglich
  • Nachträgliches Wahlrecht zwischen Neustarthilfe und Überbrückungshilfe III zum Zeitpunkt der Schlussabrechnung
  • Vgl. Bundesministerium der Finanzen

Stabilisierungshilfe II

  • Antrag bis zum 28.04.2021 möglich
  • Für Tätigkeiten im Bereich Beherbergung und/oder Gastronomie
  • Förderzeitraum Januar bis März 2021
  • Keine zeitgleiche Förderung mit Überbrückungshilfe III oder Neustarthilfe
  • Vgl. Wirtschaftministerium BW

Härtefallhilfen

  • Unterstützung von Unternehmen, die von den bisherigen Hilfsprogrammen nicht berücksichtigt sind, deren wirtschaftliche Existenz aber infolge der Corona-Pandemie bedroht ist
  • Förderzeitraum 01.03.2020-30.06.2021
  • Antragsstellung nur durch prüfende Dritte, z.B. Steuerberater
  • Vgl. Bundesministerium der Finanzen

November- und Dezemberhilfe

  • Antrag bis 30.04.2021 möglich
  • Antragsberechtigt sind Unternehmen, Betriebe, Selbständige und andere Einrichtungen, die von der angeordneten Schließung ab 02.11.2020 direkt oder indirekt betroffen sind
  • Einmaliger Zuschuss von bis zu 75% des Vergleichsumsatzes im November bzw. Dezember 2019
  • Pro Woche ab der Schließung beträgt der Zuschuss 75% des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November bzw. Dezember 2019. 
  • Sonderregelung bei Soloselbständige: Alternativ zum durchschnittlichen wöchentlichen Umsatz im November bzw. Dezember 2019 kann der durchschnittliche Wochenumsatz bezogen auf das ganze Jahr 2019 zugrunde gelegt werden.
  • Neu gegründete Unternehmen: bei denen die Geschäftstätigkeit nach dem 31.10.2019 aufgenommen wurde, können als Vergleichsumsatz den durchschnittlichen Wochenumsatz im Oktober 2020 oder den durchschnittlichen Wochenumsatz seit Gründung heranziehen
  • Neu gegründete Unternehmen: bei denen die Geschäftstätigkeit nach dem 31.10.2019 aufgenommen wurde, können als Vergleichsumsatz den durchschnittlichen Wochenumsatz im Oktober 2020 oder den durchschnittlichen Wochenumsatz seit Gründung heranziehen
  • Anträge bis 5.000€ durch Soloselbstständige möglich, andernfalls nur durch prüfende Dritte, z.B. Steuerberater
  • Andere staatliche Hilfsprogramme oder Maßnahmen wie bspw. Überbrückungshilfe II oder Kurzarbeitergeld, die für den Fördermonat November Dezember bezahlt werden sind anzurechnen.
  • Vgl. Bundesministerium für Finanzen 

    Kurzarbeitergeld (KUG)

    Anspruch auf KUG besteht, wenn mind. 10% der Beschäftigten einen Arbeits­entgelt­ausfall von mehr als 10% haben, sofern die mit der Kurzarbeit bis zum 30.06.2021 begonnen wurde (Vgl. Bundesregierung)

    • Sozial­versicherungs­beiträge für die ausgefallenen Arbeits­stunden werden bis zum 30.06.2021 zu 100% erstattet
    • Der Bezug ist bis zu 24 Monaten möglich, längstens bis zum 31.12.2021
    • Leiharbeiter/innen können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf KUG, sofern die mit der Kurzarbeit bis zum 30.06.2021 begonnen wurde
    • Der Aufbau von negativen Arbeits­zeit­konten wird nicht gefordert, sofern die mit der Kurzarbeit bis zum 30.06.2021 begonnen wurde
    • Genauere Informationen finden Sie auf der Internet­seite der Bundesagentur für Arbeit 
    • das Kurz­arbeiter­geld wird ab dem 4. Monat auf 70%, ab dem 7. Monat auf 80% erhöht
    • Ein Minijob bleibt bis zum 31.12.2021 vollständig anrechnungsfrei 
    • Zuschüsse zum Kurz­arbeiter­geld werden bis zu 80% des Unter­schieds­betrags zwischen Soll- und Istentgelt steuerfrei gestellt, für Lohn­zahlungs­zeiträume, die vor dem 01.01.2021 enden.
    • (Vgl. Bundes­ministerium für Finanzen)

    Steuer­liche Erleich­terungen

    • zinsfreie Stundung von Steuer­zahlungen für nachweislich unmittelbar und nicht unerheblich von der Corona-Krise betroffene Unternehmen bis längstens 30.09.2021, Antragstellung bis 30.06.2021
    • Aussetzung der Voll­streckung für bis zum 31.06.2021 fällige Steuern für nachweislich unmittelbar und nicht unerheblich von der Corona-Krise betroffene Unternehmen bis längstens 30.09.2021
    • Vereinfachtes Verfahren für die Herabsetzung von Steuer­voraus­zahlungen für nachweislich unmittelbar und nicht unerheblich von der Corona-Krise betroffene Unternehmen
    • Herab­setzung der Umsatz­steuer-Sonder­voraus­zahlung 2021 für stark von der Corona-Krise betroffene Unternehmen
    • Herab­setzung der Voraus­zahlungen für 2019 aufgrund eines pauschal ermittelten Verlust­rücktrags für 2020 
    • der Verlust­rücktrag wird angehoben auf € 5 Mio. für Einzel- und auf € 10 Mio. für Zusammen­veranlagung
    • der gewerbe­steuerliche Freibetrag für Hinzu­rechnungen wurde von € 100.000 auf € 200.000 angehoben.
    • Anhebung des Ermäßigungs­höchst­betrags für Gewerbe­steuer in der Einkommen­steuer­erklärung war bisher begrenzt auf maximal das 3,8-fache, jetzt ist maximal das 4-fache des Gewerbe­steuer­mess­betrags anrechenbar. Damit tritt Gewerbe­steuer­neutralität bis zu einem Hebesatz von 422% ein
    • für ein in 2017 gebildeter Investitions­abzugs­betrag müsste bis Ende 2020 investiert werden. Diese Frist wurde einmalig bis zum Ende des Jahres 2021 verlängert
    • für bewegliche Wirtschafts­güter, die in 2020 und 2021 angeschafft werden, kann die degressive Abschreibung in Höhe von 25%, maximal das 2,5-fache der linearen Abschrei­bung berücksichtigt werden.
    • Verlängerung der Abgabefrist für Steuererklärungen 2019 durch einen Steuerberater bis zum 31.08.2021
    • Der Zinslauf für Steuernachzahlungen 2019 beginnt am 01.10.2021
    • Bundes­ministerium für Finanzen

    KfW-Schnellkredit

    • Mittel­ständische Unter­nehmen mit mehr als 10 Beschäftigten
    • Kredithöhe bis zu 25% des Jahres­umsatzes 2019
    • Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten erhalten max. 500.000 €
    • Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten erhalten max. 800.000 €
    • 100% Risikoprüfung durch Ihre Bank
    • Bis zu 10 Jahre Zeit für die Rück­zahlung, 2 Jahre keine Tilgung
    • Mehr Infos finden Sie hier: kfw.de

    Sonder­zahlung für Beschäftigte

    • Einmalig bis zu 1.500 € bis zum Juni 2021
    • bis zu 1.500 € im Jahr 2020
    • Steuer- und sozial­versicherungs­frei
    • zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn
    • gilt für alle Berufs­gruppen, nicht nur für „systemrelevante Berufe“
    • alle aktiven Arbeitnehmer können die Sonderprämie erhalten
    • Siehe: Bundes­ministerium für Finanzen

    Ent­schädigungs­ansprüche nach § 56 IfSG

    • bei angeordneter Quarantäne
    • bei notwendiger Kinder­betreuung aufgrund von Schließung der Betreuungs­einrichtungen im begrenzten Rahmen
    • siehe: Infektions­schutz­gesetz

    Azubi im Verbund

    Zinsloses Darlehen für Studierende

    Kinderbonus­/­Anhebung Entlastungs­betrag für Allein­erziehende

    Stabilisierungshilfe I

    Antragstellung nicht mehr möglich

    • für einen Zeitraum von 3 Monaten
    • € 3.000 für antrags­berechtigte Betriebe
    • zusätzlich € 2.000 für jeden Mitarbeiter

    Über­brückungs­hilfe 2

    Antragstellung nicht mehr möglich 

    • Phase für die Monate Sep­tember bis De­zember 2020
    • Erleichterte Voraus­setzungen gegenüber 1. Phase
    • Erstattung von bis zu 90% der monatlichen Fixkosten
    • Vgl. Bundesministerium der Finanzen

    Soforthilfe

    Antragstellung nicht mehr möglich 

    • Für Solo­selb­ständige und kleine Unter­nehmen mit bis zu 50 Beschäftigten
      • 9.000 € für drei Monate für Antrags­berechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten
      • 15.000 € für drei Monate für Antrags­berechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten
      • 30.000 € für drei Monate für Antrags­berechtigte mit bis zu 50 Mitarbeitern
    • Ein glaubhaft versicherter Liquiditäts­engpass muss vorliegen
    • Mehr Infos und das notwendige Antragsformular finden Sie hier: baden-wuerttemberg.de

    Über­brückungs­hilfe 1

    Antragstellung nicht mehr möglich 

    • Laufzeit Juni bis August 2020
    • bis zu € 150.000 für 3 Monate
    • Beantragung nur über einen Steuer­berater/Wirtschafts­prüfer/-vereidigten Buch­prüfer möglich
    • Wirtschafts­ministerium BW

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